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Mandantenbrief Steuer August 2026

8. Für Immobilienerwerber: Nießbrauch als grundsteuerpflichtige Gegenleistung

Beim Kauf eines Erbbaurechts fällt Grunderwerbsteuer nicht nur auf den vereinbarten Kaufpreis an. Entscheidend ist der Wert der Gegenleistung. Dazu können auch weitere Verpflichtungen gehören, die der Käufer übernimmt. Besonders wichtig ist das, wenn Rechte Dritter bestehen, etwa ein Nießbrauch an Wohnungen auf dem Erbbaugrundstück. Dann stellt sich die Frage, ob dieser Nießbrauch den Wert...
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7. Für Immobilieneigentümer: Grunderwerbsteuer bei Treuhandverhältnissen

Bei Treuhandgestaltungen wirkt es für die Beteiligten oft so, als bleibt steuerlich alles beim Alten. Der Treuhänder hält den Anteil nur für den Treugeber. Wirtschaftlich soll also der Treugeber berechtigt sein. Bei der Grunderwerbsteuer kann aber gerade der spätere Schritt problematisch werden, in dem der Treuhänder den Anteil an einer grundbesitzenden Personengesellschaft auf den Treugeber...
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6. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Verabschiedungsfeier als Arbeitslohn

Bei Abschiedsfeiern im Betrieb stellt sich oft die Frage, ob ein Arbeitnehmer durch die Einladung steuerpflichtigen Arbeitslohn erhält. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Arbeitgeber die Kosten der Bewirtung trägt. Nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) gehört nicht nur Barlohn zum Arbeitslohn. Auch Vorteile in Geldeswert können steuerpflichtig sein, wenn sie als Gegenleistung für die...
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5. Für Gewerbetreibende: Gewerbesteuer-Erstattungszinsen sind Betriebseinnahme

Erhalten Unternehmen Gewerbesteuer zurück, stellt sich nicht nur die Frage nach der Steuererstattung selbst. Wichtig ist auch, wie die vom Finanzamt gezahlten Erstattungszinsen steuerlich zu behandeln sind. Denn Gewerbesteuer und darauf entfallende Nachzahlungszinsen dürfen seit der Unternehmenssteuerreform nicht mehr als Betriebsausgaben abgezogen werden. Daraus folgt aber leider nicht automatisch, dass auch Erstattungszinsen steuerfrei bleiben. Der...
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4. Für Eltern: Zur Selbstunterhaltsfähigkeit eines volljährigen Kindes mit Behinderung

Kindergeld für volljährige Kinder endet nicht automatisch mit dem 18. Geburtstag. Bei Kindern mit Behinderung kann der Anspruch weiter bestehen, wenn das Kind wegen der Behinderung nicht in der Lage ist, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Gerade hier kommt es oft auf eine genaue Rechnung an. Den eigenen Einnahmen und Bezügen steht der gesamte Lebensbedarf...
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3. Für alle Steuerpflichtigen: Abfindung für Pflichtteilsverzicht nicht steuerbar

Wer zu Lebzeiten auf künftige Pflichtteilsrechte verzichtet und dafür Geld erhält, bekommt oft keinen laufenden Ertrag, sondern einen Ausgleich für eine erbrechtliche Position. Steuerlich wichtig ist dabei die Frage, ob solche Zahlungen der Einkommensteuer unterliegen, wenn sie nicht auf einmal, sondern in Raten gezahlt werden. Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 20.1.2026 unter dem Aktenzeichen...
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2. Für alle Steuerpflichtigen: Fällt ein Wohnmobil unter das private Veräußerungsgeschäft?

Wer ein privates Wirtschaftsgut nach kurzer Zeit wieder verkauft, denkt oft zuerst an Autos, Schmuck, Uhren oder andere wertvolle Dinge. Steuerlich kann daraus ein privates Veräußerungsgeschäft entstehen, wenn zwischen Kauf und Verkauf nicht mehr als ein Jahr liegt. Wird das Wirtschaftsgut zur Erzielung von Einnahmen genutzt, kann sich diese Frist sogar auf zehn Jahre verlängern....
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1. Für alle Steuerpflichtigen: Vorsicht bei Steuerstundungsmodellen mit Investitionsabzugsbetrag

Steuerstundungsmodelle sind für Anleger riskant, weil Verluste steuerlich nicht sofort mit anderen Einkünften verrechnet werden dürfen. Sie wirken dann nur später gegen Gewinne aus genau derselben Beteiligung. Das betrifft vor allem Fondsmodelle, bei denen Anleger in der Anfangsphase bewusst hohe steuerliche Verluste erwarten. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass auch Verluste aus einem Investitionsabzugsbetrag nach...
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